Farbmanagement und PDF-Workflow für den Druck

Ein Seminar mit Antoinette Rozema (Müller Ditzen AG)

Allgemeine Informationen

  • Datum: 15.12.2017
  • Beginn: 09:30 Uhr
  • Ende: 17:30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft, Bremen
  • Teilnahmegebühr: 375,00 € zzgl. 19 % MwSt. (446,25 € brutto)
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  • In den Seminargebühren ist die Verpflegung enthalten.
  • Direkt zum Anmeldeformular

Kurzbeschreibung

Um druckfertige PDFs zu liefern, müssen die Farbeinstellungen in den Adobe-Programmen korrekt angelegt sein. Bis heute machen Druckereien täglich die Erfahrung, dass Kreative gerne auf die von Adobe mitgelieferten Standardeinstellungen zurückgreifen – sehr oft leider auf die falschen oder auf veraltete. In vielen Fällen wird z. B. nicht berücksichtigt, auf welchem Papier gedruckt wird. Die von der FOGRA im ProzessStandard Offsetdruck empfohlenen Farbprofile für gestrichenes und ungestrichenes Papier, die auf der Website der ECI (eci.org) zum Download bereitstehen, werden nur selten heruntergeladen und eingesetzt. Dabei passen sie optimal zu den Einstellungen der Druckereien, die in der Regel nach dem ProzessStandard Offsetdruck arbeiten. Zudem stehen auf eci.org seit längerem neue Farbprofile bereit, die jedoch in den Adobe-Programmen noch nicht implementiert sind und somit kaum eingesetzt werden. Was sind die Vorteile dieser neuen Profile und welche Unterschiede bestehen zwischen den verschiedenen FOGRA-Standards? Und wie installiert man Farbprofile überhaupt?

Mit den Programmen der Adobe Creative Cloud und einem konsequenten PDF/X-Workflow bis zur Druckplattenbelichtung ist medienneutrales Layouten möglich. Das ermöglicht eine Festlegung auf ein Papier oder auf ein spezielles Druckverfahren in letzter Minute. Doch was sind die Vor- und Nachteile eines RGB- oder CMYK-Workflows? Welche Voraussetzungen müssen PDFs erfüllen, um den medienneutralen Weg gehen zu können? Und können überhaupt alle Druckereien medienneutrale Daten verarbeiten?

Viele Anwender nutzen leider bis heute nicht die schon lange in InDesign vorhandene Möglichkeit, das Dokument nach relevanten Druckkriterien zu prüfen. Dabei lassen sich Fehler in offenen Daten oft besser beheben, als im PDF. Welche Druckkriterien sind aber wichtig, und wie richtet man im InDesign-Preflight eigene Prüfprofile ein?

Bei der Erstellung von PDF-Dateien wird häufig auf Standardeinstellungen der Adobe-Programme zurückgegriffen. Welche Einstellungen eignen sich aber für welchen Zweck und wie kann man sie für den Einzelfall anpassen und optimieren? Der ProzessStandard Offsetdruck empfiehlt die Verwendung von PDF/X-Einstellungen. Doch was ist das überhaupt und welche PDF/X-Version ist richtig?

Kreative bekommen heute vielfach Bilddateien als PDF, die sie in ihre Layouts einsetzen müssen. Welche Möglichkeiten gibt es, diese PDFs in InDesign oder Acrobat zu überprüfen und was sollte unbedingt geprüft werden? Können importierte oder selbst exportierte PDFs zudem gefahrlos in Acrobat repariert werden?

Das Seminar gibt Antworten auf alle diese Fragen und vermittelt Ihnen praxiserprobtes Wissen für drucksichere Daten.

 

Themenübersicht:

Teil 1: Farbmanagement

  • Grundlagen des Farbmanagements
  • Aktuelle FOGRA-Standards und ICC-Farbprofile richtig einsetzen
  • ICC-Profile installieren und verwalten
  • Optimierte Farbsettings erstellen
  • Softproof-Einstellungen in den Adobe-Programmen einstellen
  • Farbprofilmeldungen in Photoshop, InDesign und Illustrator verstehen und richtig agieren
  • Profile zuweisen versus Profile konvertieren
  • Farbkonvertierung: Wann, wo, wie?
  • ICC-Farbprofile versus DeviceLink-Profile
  • Der Proof

Teil 2: PDF-Erstellung und -Bearbeitung

  • Der Live-Preflight von InDesign
  • Fehler in den offenen Daten korrigieren
  • Einstellungen für die Farbe »Schwarz«
  • Überdrucken, Transparenzen, Separationsvorschau
  • PDF/X-Standards
  • Erstellen und Importieren optimierter Joboptions
  • PDF-Export für verschiedene Ausgabezwecke
  • Überprüfung der PDFs in Acrobat Professional
  • Korrekturmöglichkeiten in Acrobat Professional
  • Nachträgliche Korrekturmöglichkeiten durch die Druckerei: Was geht, was geht nicht?

Vorkenntnisse/Voraussetzungen

Grundkenntnisse in den Adobe-Programmen Photoshop und InDesign sind empfehlenswert

Durchführung

Wir können für das Seminar insgesamt 8 Apple iMacs bereitstellen. Wenn Sie Ihr eigenes Laptop nutzen wollen bzw. können, geben Sie dieses bitte bei der Anmeldung an. Die maximale Teilnehmerzahl ist 10.

Zielgruppe

Grafiker, Mediengestalter sowie Quereinsteiger, die digitale Druckvorlagen erstellen müssen

Dozent

Antoinette Rozema
Müller Ditzen AG

Antoinette Rozema ist Designerin und arbeitet seit 1990 als Trainerin für die grafische Branche. Seit 2008 ist sie für Support und Training bei der Müller Ditzen AG zuständig und betreut dort auch die Seminarplattform medien[plan]tage. Als Dozentin sind ihre Schwerpunkte InDesign, Illustrator sowie Farbmanagement und PDF-Erstellung.

Veranstaltungsort

Haus der Wissenschaft

Sandstraße 4/5
28195 Bremen [Routenplanung öffnen]

Anmeldung

Persönliche Informationen
Student
Azubi
arbeitssuchend
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